GEORUNDWEG
UM DUPPACH

Startmöglichkeiten 
in den Georundweg bestehen ...

am Wanderparkplatz

Eichholzmaar (4)


und am Gemeindehaus

in Duppach


STATIONEN:

4    
Eichholzmaar

5    
Mineralquelle Aueler Drees

7    
Römische Ausgrabungsstätte

9    
Platz für alle

10  
Erlebnisschmiede Knauf

11  

Eifelblick Heilert

12  

Duppacher Drees

 

Länge Georundweg: 10 km

4. Eichholzmaar

Das Maar im Eichholz an der Landstraße zwischen Steffeln und Duppach gehört wahrscheinlich zu den kleinsten Maaren in der gesamten Vulkaneifel. Der Maarkessel selbst ist allerhöchstens 120 Meter im Durchmesser. Sehr schön ist noch die kreisrunde Form des Maarkessels zu sehen. Der Maarsee weist eine geringe Tiefe von maximal 3m auf. Zirka 100 Meter oberhalb und zirka 200 Meter unterhalb des Eichholzmaares befindet sich jeweils im Bachtalbereiche eine Mineralquelle. Am westlichen Maarrand gibt es eine Vogelbeobachtungsstation in der Nähe der Seichtwasserbereiche.

www.obereskylltal.de

 

5. Aueler Drees

Diese Quelle gilt als eine der wenigen noch wirklich ursprünglichen Mineralquellen, da sie sich freiliegend mit Steinen gefaßt in der Landschft befindet.

 

7. Römische Ausgrabungsstätte Weiermühle

Obwohl heute nichts davon zu sehen ist, stand hier vom 1. bis 4. Jahrhundert eine römische Villenanlage mit einem Gräberfeld sowie zwei monumentalen Grabdenkmäler. Eine Besonderheit an diesen Grabmälern waren die Geifenskulpturen sowie eine überlebensgroße Löwen-Ebergruppe. Eine Replik des Greifenkopfes wurde 2012 in Sichtweite zur Ausgrabungsstätte am Infopunkt „Auf Bremscheid“ aufgestellt. Die Villenanlage war von der ca. 800 m östlich vorbeiführenden Römerstraße Trier-Köln sehr gut einsehbar, so dass der Villenbesitzer seinen Reichtum über den Tod hinaus gut sichtbar präsentieren konnte. Bach und heilende Mineralquellen waren in der Nähe und dürften schon damals ihren Reiz ausgeübt haben.
Ausführliche Informationen finden Besucher am Infopunkt „Auf Bremscheid“ in dem 2014 eröffneten Infocenter – die Nachbildung eines römischen Speichergebäudes, das bei den Grabungen 2005 entdeckt wurde.

www.archaeologie-duppach.de

 

10. Erlebnisschmiede Knauf

"Schmieden ist ein schweres Handwerk, das 1910 durch Michel Knauf in Duppach seinen Anfang fand. Ein Beruf, der Körperkraft erfordert, mit besonderen Fähigkeiten und Ausdauer. Es ist für mich mit viel Begeisterung und Spaß verbunden, am glühenden Eisen zu schmieden. So kann Neues entstehen, was Menschen berührt." von Thomas Knauf

www.erlebnisschmiede-knauf.de

 

11. Eifelblick Heilert

Als Mittelgebirge verfügt die Eifel über zahlreiche Aussichtspunkte mit weiten Fernblicken. Für diese Punkte wurde das Konzept „Eifelblicke“ entwickelt. Der Eifelblick „Auf Heilert“ liegt auf dem Höhenzug des Duppacher Rückens auf einer Höhe von 612 Metern über dem Meeresspiegel. Von hier aus bietet sich nach Norden hin ein eindrucksvoller Blick bis zur Nürburg mit Nürburgring. Bei guter Sicht erkennt man den Michelsberg bei Bad Münstereifel, der rund 35 Kilometer entfernt ist. Im Osten erkennt man die Vulkane im Raum Gerolstein und Daun und den Höhenzug des Salmwalds.

 

12. Mineralquellen Duppacher Drees

Am Rande des Duppacher Maars tritt die Mineralquelle Duppacher Drees zu Tage. Das Mineralwasser schmeckt metallischsäuerlich, wird aber von vielen Gästen wegen des Eisengehaltes gerne getrunken. Dass in dem in einem Quellpavillion zu Tage tretenden Wasser auch Kohlendioxid (CO2) enthalten ist, merkt man am Sprudel des Wassers. Und wenn man an windstillen Tagen ein Streichholz in die Senke hält, erlischt dieses, weil sich das CO2-Gas in der Senke gesammelt und den Luftsauerstoff verdrängt hat.

Duppach, Dorfmittelpunkt

Eichholzmaar

Eifelblick Heilert

Mineralquelle "Duppacher Drees"